Androgel Generika (Testosteron)

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Wirkung

ANDROGEL 50mg, Gel im Beutel enthält den Wirkstoff Testosteron.

Der Wirkstoff kommt bei einem Mangel des männlichen Geschlechtshormons Testosteron zum Einsatz. Ein solcher Mangel kann bei einer Unterfunktion der Hirnanhangdrüse (Hypopituitarismus) entstehen. Auch nach Kastration (beispielsweise um ein hormonabhängiges Krebswachstum zu unterdrücken)und bei angeborenem Fehlen der Hoden (Eunuchismus)fehlt es an Testosteron.

Des weiteren wird Testosteron bei Männern in fortgeschrittenem Alter eingesetzt, wenn sie unter mangelndem sexuellem Verlangen (Libidoverlust) und/oder Erektionsstörungen leiden und nachweislich einen Mangel an männlichem Hormon haben. Hier kommt das Hormon meist in Form eines Gels für die Aufnahme über die Haut zum Einsatz. Der Testosteron-Mangel darf in dieser Weise nur dann ausgleichend behandelt werden, wenn er durch eine ärztliche Untersuchung und labortests bestätigt wurde.

Darüber hinaus kann eine Testosterontherapie bei der Osteoporose des Mannes wirksam sein, wenn sie durch einen Mangel an männlichem Sexualhormon verursacht ist.

Zu folgenden Anwendungsgebieten von Testosteron sind vertiefende Informationen verfügbar:

  • Osteoporose
  • Erektionsstörungen

Lesen Sie dazu auch die Informationen zu den Wirkstoffgruppen Androgene, Sexualhormone, zu welcher der Wirkstoff Testosteron gehört.

Anwendungsgebiete laut Herstellerangaben

  • Mangel an dem Hormon Testosteron, wenn der Testosteronmangel des Mannes durch entsprechende Untersuchungen bestätigt wurde

Dosierung

Die empfohlene Dosis beträgt 5 Gramm Gel (entsprechend 50 Milligramm Testosteron), also einen 50mg- oder zwei 25mg-Beutel. Die tägliche Dosis wird vom Arzt je nach Behandlungserfolg und den Untersuchungsergebnissen individuell angepasst. Ab dem dritten Tag nach Behandlungsbeginn wird der Arzt dazu den Hormonspiegel im Blut messen. Die Tagesdosis darf 10 Gramm Gel nicht überschreiten und eine Steigerung der Dosis erfolgt üblicherweise in Schritten von 2,5 Gramm Gel.

Nach Öffnen des Beutels muss der gesamte Inhalt ausgedrückt und sofort verwendet werden. Tragen Sie das Gel einmal pro Tag ungefähr zur gleichen Tageszeit, vorzugsweise morgens, in einer dünnen Schicht auf die saubere, trockene und gesunde Haut beider Schultern oder beider Arme oder des Bauches auf. Es braucht nicht in die Haut eingerieben zu werden.

Vor dem Anziehen sollte man das Gel mindestens drei bis fünf Minuten trocknen lassen. Nach der Anwendung müssen die Hände mit Wasser und Seife gewaschen werden. Das Gel darf nicht auf die Geschlechtsteile aufgetragen werden, da der hohe Alkoholgehalt örtlich Reizungen verursachen kann.

Nebenwirkungen

Je nach der Art der Anwendung hat Testosteron etwas unterschiedliche Nebenwirkungen.

Häufige Nebenwirkungen:
  • Veränderungen von Laborwerten (Blutfette, Zunahme der Blutzellenzahl), Kopfschmerzen, Prostatabeschwerden, Brustschwellung, Brustdrüsenschmerz, Schwindel, nervliche Missempfindung, Gedächtnisverlust, Überempfindlichkeit, Stimmungsschwankungen, Bluthochdruck, Durchfall.

Sehr seltene Nebenwirkungen:

  • Gelbsucht und Veränderungen von Leberfunktionstests.
  • bei Hypogonadismus-Therapie: lang anhaltende und schmerzhafte Dauererektionen, Prostatabeschwerden, Prostatakrebs, Harnverhalten.

Nebenwirkungen ohne Häufigkeitsangabe:

  • Gewichtszunahme, Muskelkrämpfe, Nervosität, Depression, Feindseligkeit, Atemaussetzer im Schlaf, Hautreaktionen, Akne, Fettigkeit der Haut, Haarausfall.
  • bei längerer Behandlung und/oder hoher Dosierung: Überschuss an Natrium, Chlorid, Kalium, Calcium, anorganischen Phosphaten und Wasser im Körper, Hodenverkleinerung, Verminderung der Spermienzahl, Wassereinlagerung im Gewebe (Ödeme), Überempfindlichkeitsreaktionen.
  • äußerliche Anwendung als Lösung

Häufige Nebenwirkungen: Cholesterin-Überschuss im Blut, Störungen der Blutzucker-Regulation, Wut, Angstzustände, Stimmungsschwankungen, Schlaflosigkeit, Schwindel, Migräne, Kopfschmerzen, erhöhter Blutdruck, Durchfall, Übelkeit und Erbrechen, Akne, Hautprobleme, Blutbildveränderungen, erhöhter PSA-Wert.

Gelegentliche Nebenwirkungen: Haarbalgentzündungen, übermäßiges Schwitzen, Überschuss an Triglyceriden im Blut, Gewichtszunahme, nervliche Missempfindungen, Spannungsgefühl in der Brust, Knoten in der Prostata, erhöhter Testosteronwert im Blut.

Nebenwirkungen ohne Häufigkeitsangabe: Änderungen von Laborwerten, erhöhter Kreatinin-Wert im Blut, verstärkte männliche Haarverteilung, Überbehaarung, Appetitzunahme, Störungen des Gefühlslebens, Nervosität, Feindseligkeit, Gedächtnisverlust, Überempfindlichkeit, Riechstörung, Geschmacksstörung, Erniedrigung des diastolischen Werts des Blutdrucks, fliegende Hitze, Erweiterung von Blutgefäßen, Verschlechterung von Atemaussetzern im Schlaf, Atemstörungen, krankhafte Leberwerte (einschließlich Bilirubin), Haarausfall, Nesselsucht, Haarverfärbung, Hautreaktionen (einschließlich Talgfluss), Muskelkrämpfe, Muskelschmerzen, Prostatabeschwerden, Verschlechterung einer gutartigen Prostata-Vergrößerung, Beschwerden beim Wasserlassen, Harnwegsinfektionen, Harnwegsverengung, Vermännlichung (beim Ungeborenen, Säugling, Kind und Frauen), Schädigung von Ungeborenen, Brustspannen/-schmerzen, empfindliche Brustwarzen, Veränderung der Libido, häufigere Erektionen, Unterdrückung der Spermienneubildung(bei hochdosiertem Testosteron), verminderte Hodengröße, Hodenschrumpfung, Dauererektion, Überempfindlichkeitsreaktionen, Schwäche, Unwohlsein, vermindertes HDL.

Bei hoher Dosierung oder längerer Behandlung: Störungen des Mineralhaushalts (Speicherung von Natrium, Kalium, Chlorid, Calcium, anorganischen Phosphaten, Wasser).

Bei Knaben vor der Pubertät: vorzeitige Geschlechtsentwicklung, häufigeres Auftreten von Erektionen, Vergrößerung des Penis und vorzeitige Schließung der Wachstumsfugen in den Knochen.

Anwendung als Injektion

Häufige Nebenwirkungen: Zunahme der Blutzellenzahl, Gewichtszunahme, Hitzewallung, Akne, Anstieg des PSA-Wertes, Prostatakrebs, gutartige Prostatavergrößerung, verschiedene Arten von Reaktionen an der Injektionsstelle (Schmerzen, Jucken, Rötung).

Gelegentliche Nebenwirkungen: Verdickung des Blutes, Überempfindlichkeitsreaktionen, Appetitzunahme, Anstieg des Glykohämoglobin, Anstieg des Cholesterin im Blut, Cholesterinüberschuss im Blut, Anstieg der Triglyceride im Blut, Depression, seelische Störung, Schlaflosigkeit, Ruhelosigkeit, Aggression, Reizbarkeit, Kopfschmerzen, Migräne, Zittern, Herz-Kreislaufstörung, Bluthochdruck, Schwindel, Bronchitis, Nasennebenhöhlenentzündung, Husten, Atemnot, Schnarchen, Sprechstörung, Durchfall, Übelkeit, unnormale Leberfunktionswerte, Anstieg von Leberwerten, Haarausfall, Hautrötung, Hautausschlag, Juckreiz, trockene Haut, Gelenkschmerzen, Schmerzen in Armen und Beinen, Muskelstörungen, Steifigkeit in der Skelettmuskulatur, Anstieg des CK-Wertes im Blut, Abnahme des Harnflusses, Harnverhaltung, Harnwegsstörung, nächtlicher Harndrang, Harnabflusstörungen, unnormaler Untersuchungsbefund der Prostata, Verhärtung der Prostata, Prostata-Entzündung, Prostata-Störungen, Libidoveränderungen, Hodenschmerzen, Verhärtung der Brust, Brustschmerz, Brustschwellung, Anstieg des weiblichen Hormons im Körper, Anstieg des Testosteron, Müdigkeit, Schwäche, vermehrtes Schwitzen.

Besonderheiten

Testosteron kann den Gehalt des Blutes an rotem Blutfarbstoff (Hämoglobin), an Blutzellen und Blutfetten ebenso verändern, wie die Leberfunktion. Alle diese Werte sind vom Arzt regelmäßig zu überprüfen.

Wechselwirkungen

Bei gleichzeitiger Anwendung von Testosteron und Blutgerinnungshemmern (Antikoagulanzien) wird die Wirkung dieser Wirkstoffe verstärkt. Die Blutgerinnung muss also ärztlich überprüft und die Dosierung gegebenenfalls vom Arzt niedriger gewählt werden.

Die gleichzeitige Gabe von Testosteron mit Glukokortikoiden kann die Bildung von Wassereinlagerungen im Gewebe (Ödeme) fördern. Daher sind diese Wirkstoffe, insbesondere bei Patienten mit Herz- oder Lebererkrankungen oder bei Patienten, die zu Ödemen neigen, vom Arzt nur mit Vorsicht einzusetzen.

Substanzen, die den Abbau von Testosteron im Körper beeinflussen (beispielsweise das Tuberkulose-Mittel Rifampicin), können eine Erhöhung der Testosteron-Konzentration im Blut bewirken. Hingegen senken Wirkstoffe wie das Antiepileptikum Phenobarbital oder Antipyrin (gegen Fieber) den Hormongehalt des Blutes. Deshalb kann eine ärztliche Dosisanpassung notwendig sein.

Die Behandlung mit Testosteron kann die Glukosetoleranz verbessern und somit bei Zuckerkrankheit den Bedarf an Insulin oder oralen Antidiabetika senken.

Gegenanzeigen

Der Wirkstoff darf ganz allgemein nicht angewendet werden bei Überempfindlichkeit gegen Testosteron und hormonabhängigem Krebs der Vorsteherdrüse oder der männlichen Brustdrüse. Als Injektion ist die Gabe zusätzlich bei früheren oder bestehenden Lebergeschwüren verboten, als Kapseln bei Kalziumüberschuss im Blut infolge von Krebserkrankungen. Die Anwendung verbietet sich auch bei Patienten mit schwerer Herz-, Leber- oder Nierenfunktionsstörung oder Angina pectoris.

Ganz allgemein darf Testosteron nur nach sorgfältiger Nutzen-Risiko-Abwägung durch den Arzt und unter seiner Kontrolle eingesetzt werden bei

  • gutartiger Prostatavergrößerung, da sie dadurch gefördert wird
  • Herzerkrankungen wie Angina pectoris, Bluthochdruck und nach einem Herzinfarkt, da sie sich durch Wasseransammlungen im Gewebe (Ödeme) verschlimmern können
  • Leber- oder Nierenfunktionsstörung, weil diese die Ausscheidung des Wirkstoffs behindern
  • Epilepsie und Migräne, da beide durch die Behandlung verschlimmert werden können
  • Patienten mit Atemaussetzern im Schlaf (Schlafapnoe) und Risikfaktoren dafür wie Fettsucht oder chronische Atemwegserkrankungen
  • Zuckerkrankheit, weil sich die Insulinwirkung verstärken kann.

In Form Gelen darf Testosteron bei nur mit Vorsicht gebraucht werden, wenn durch Krebserkrankungen ein Kalziumüberschuss im Blut besteht.

Besonderheiten: Bei Patienten, die nicht in der Lage sind, die vorgegebenen Vorschriften für eine Anwendung in Gelform oder als Pflaster einzuhalten (beispielsweise bei starkem Alkoholmissbrauch, Drogenmissbrauch, psychiatrischen Störungen) sollte der Wirkstoff Testosteron in anderer Form, beispielsweise als Depotspritze, gegeben werden.

Die Anwendung des Wirkstoffes bei gesunden Personen zur Förderung des Muskelansatzes und zur Leistungssteigerung im Sport (Doping) ist verboten.

Was müssen Sie bei Schwangerschaft und Stillzeit beachten?

Testosteron darf bei Frauen, die schwanger sind oder schwanger werden könnten, sowie bei stillenden Frauen nicht angewendet werden.

Insbesondere dürfen schwangere Frauen keinen Kontakt mit Hautbereichen haben, die mit einem Testosteron-Gel behandelt wurden. Ansonsten kann es zu vermännlichenden Wirkungen auf das Kind kommen. Die mit den Anwendungsflächen des Gels in Kontakt gekommenen Hautpartien müssen so schnell wiemöglich mit Wasser und Seife gewaschen werden.

Was ist bei Kindern zu berücksichtigen?

Bei Kindern und Jugendlichen ist durch die Behandlung mit dem Wirkstoff das Auftreten einer Akne möglich. Die Anwendung bei Jungen vor der Geschlechtsreife kann zu frühzeitigem Schluss der Gelenkspalten und damit zu Wachstumsstillstand und/oder vorzeitiger Geschlechtsreife führen.

Wegen Nebenwirkungen ist bei Kindern vor dem Einsatz von Testosteron eine sorgfältige Risiko-Nutzen-Abwägung durch den Arzt nötig.

Warnhinweise

  • Das Medikament kann Schilddrüsentests auf gebundenes Hormon (T3, T4) verändern.
  • Das Medikament kann den Zuckerstoffwechsel verbessern; der Arzt muss daher bei Diabetikern manchmal die Dosis entsprechender Wirkstoffe verändern.
  • Das Medikament kann bei Dopingkontrollen eine positive Reaktion hervorrufen.
  • Bei Kontakt mit dem Medikament können bei Frauen Akne und Haarwuchsstörungen auftreten.
  • Bei Behandlung mit dem Medikament ist die Herz-Kreislauffunktion ärztlich zu überwachen.
  • Mögliche Veränderungen von Blutfarbstoff, Blutzellenzahl, Blutfette und Leberfunktion durch die Therapie sind regelmäßig vom Arzt zu überwachen.
  • Das Medikament ist bei Frauen und Kindern nicht anzuwenden; zum Einsatz bei männlichen Jugendlichen unter 18 Jahren wurden keine klinischen Studien erstellt.
  • Vermeiden Sie die Übertragung des Wirkstoffs: durch Händewaschen mit Wasser und Seife nach Anwendung des Gels, Bedecken der behandelten Hautfläche mit Kleidung nach dem Trocknen des Gels und Duschen vor jeder Gelegenheit, bei der ein entsprechender Hautkontakt zu erwarten ist.
  • Aufgrund des Alkoholgehaltes können häufige Anwendungen Hautreizungen und trockene Haut hervorrufen.
  • Arzneimittel können allergische Reaktionen auslösen. Anzeichen hierfür können sein: Hautrötung, Schnupfen, Juckreiz, Schleimhautschwellung, Jucken und Rötung der Augen, Verengung der Atemwege (Asthma). In seltenen Fällen kann es zum allergischen Schock mit Bewusstlosigkeit kommen.
  • Sollten Sie Anzeichen einer allergischen Reaktion wahrnehmen, so informieren Sie umgehend einen Arzt.

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