Zithromax

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Wirkung

Zithromax 250 mg/ -500 mg enthält den Wirkstoff Azithromycin. Zu beachten ist außerdem die besondere Wirkung von Zithromax 250 mg/ -500 mg Filmtabletten.

Azithromycin wird zur Behandlung von bakteriellen Infektionen der oberen und unteren Atemwege angewandt. Dazu zählen Nasennebenhöhlenentzündungen, Rachenentzündungen und Mandelentzündungen sowie Infektionen der Bronchien und Lungenentzündungen. Als Infusion in die Vene ist es bei letzteren selbst bei der Legionärskrankheit wirksam. Zusätzlich wird es bei Mittelohrentzündungen eingesetzt.

Azithromycin ist nicht das Mittel der ersten Wahl bei Mandel- oder Rachenentzündung, die durch Erreger aus der Gruppe der Streptokokken verursacht sind. Dies gilt auch für die vorbeugende Gabe gegen rheumatisches Fieber.

Azithromycin ist ebenfalls bei Hautinfektionen und Infektionen der Weichteile wirksam.

Der Wirkstoff wird außerdem nach Übertragung von Stammzellen als Dauertherapie eingesetzt, um eine Lungenentzündung zu verhindern. Allerdings scheint diese Behandlung die Rückfallrate bei Blutkrebs zu erhöhen.

Außerdem kann Azithromycin bei Infektionen der Geschlechtsteile durch Tripper-Erreger oder Chlamydien eingenommen werden. Als Infusion in die Vene wird der Wirkstoff bei Entzündungen der Eileiter und Eierstöcke, aber auch von Samenleiter, Samenbläschen, Prostatadrüse und den Nebenhoden eingesetzt.

Zu folgenden Anwendungsgebieten von Azithromycin sind vertiefende Informationen verfügbar:

  • Lungenentzündung
  • akute Bronchitis
  • Hautinfektionen
  • Mandelentzündung
  • Mittelohrentzündung
  • chronische Bronchitis
  • Harnwegsinfektionen
  • Schnupfen, Nasennebenhöhlenentzündung

Anwendungsgebiete laut Herstellerangaben

  • Infektionen der oberen Atemwege einschließlich Nasennebenhöhlenentzündung, Rachenentzündung, Mandelentzündung
  • Infektionen der unteren Atemwege einschließlich Bronchitis und Lungenentzündung
  • Mittelohrentzündung
  • Haut- und Weichteilinfektionen
  • unkomplizierte Infektionen der Geschlechtsteile durch Tripper (Gonorrhoe) oder Chlamydien (azithromycinempfindliche Stämme), wobei eine gleichzeitige Syphilis-Erkrankung ausgeschlossen werden sollte

Dosierung

Das Medikament ist für Erwachsene und Jugendliche über 45 Kilogramm Körpergewicht gedacht. Für Kinder und Jugendliche mit einem Körpergewicht bis 45 Kilogramm Körpergewicht steht statt der Filmtabletten ein Trockensaft zur Verfügung.

Es gelten folgende Dosierungsrichtlinien:

Infektionen der oberen und unteren Atemwege, Mittelohrentzündung, Haut- und Weichteilinfektionen
Entweder drei Tage lang einmal täglich 500 Milligramm Azithromycin oder eine 5-Tage-Therapie. Dabei werden am ersten Tag 500 Milligramm Azithromycin und an den folgenden vier Tagen jeweils 250 Milligramm Azithromycin eingenommen. Für Lungenentzündung wird der 5-Tage-Therapie der Vorzug gegeben, doch kann der Arzt auch ein 3-Tage-Therapieschema vorschlagen.

unkomplizierte Infektionen der Geschlechtsorgane mit Chlamydien oder Tripper-Erregern
Hier wird 1 Gramm Azithromycin auf einmal und als Einzeldosis eingenommen.

Die Filmtabletten können unabhängig von oder zu den Mahlzeiten eingenommen
werden. Sie werden unzerkaut mit Flüssigkeit geschluckt.

Sonstige Bestandteile

Folgende arzneilich nicht wirksame Bestandteile sind in dem Medikament enthalten:

  • Hypromellose
  • Talkum
  • Titandioxid (E 171)
  • Calciumhydrogenphosphat
  • Croscarmellose
  • Lactose-Monohydrat
  • Magnesiumdistearat
  • Natriumdodecylsulfat
  • vorverkleisterte Maisstärke

Nebenwirkungen

Häufige Nebenwirkungen:
Durchfall, weiche Stühle, Verstopfung, Verdauungsstörungen, Bauchschmerzen, Bauchkrämpfe, Appetitlosigkeit, Übelkeit und Erbrechen.

Gelegentliche Nebenwirkungen:
Blähungen, Blutbildveränderungen (Verminderung weißer Blutkörperchen, Verminderung der Blutplättchen), Geruchsstörungen, Geschmacksstörungen, Benommenheit, Müdigkeit, Kopfschmerzen, Nervosität, Empfindungsstörungen (Kribbeln, Brennen, Parästhesien), Schläfrigkeit, Scheidenentzündungen, Pilzinfektionen, Überempfindlichkeitsreaktionen (mit Hautrötung, Nesselsucht, Lichtempfindlichkeit, Schwellungen).

Seltene Nebenwirkungen:
Starker Durchfall mit Flüssigkeitsmangel (Dehydratation), Zungenverfärbung, Bauchspeicheldrüsenentzündung, Leberwerteanstieg (Transaminasen), Anstieg von Bilirubin, Leberfunktionsstörungen (Leberentzündung, Gelbsucht, Leberzirrhose, Leberversagen), Nierenentzündung, Nierenversagen, Hörstörungen (Hörverlust, Taubheit, Ohrgeräusche), Blutdruckabfall, Herzklopfen, Herzrhythmusstörungen, Ohnmachtsanfall, Schwindel, Krämpfe, Überaktivität, Aggressivität, Unruhe, Erregbarkeit, Unwohlsein, Kraftlosigkeit, Ängstlichkeit, schwere allergische Reaktionen (wie lebensbedrohliche Hautreaktionen, Stevens-Johnson-Syndrom, Absterben von Hautgewebe (Nekrose), Angioödem, Gelenkschmerzen.

Sehr seltene oder vereinzelte Nebenwirkungen:
allergischer Schock (anaphylaktischer Schock).

Besonderheiten:
Während einer langfristigen Behandlung mit Azithromycin kann eine Unempfindlichkeit der Erreger gegen den Wirkstoff entstehen. Auch andere Makrolid-Antibiotika können dann an Wirksamkeit verlieren. Außerdem kann es zu einem Befall des Dickdarmes durch unempfindliche Bakterien oder Pilze und nachfolgend zu einer Darmentzündung mit Durchfällen kommen (pseudomembranöse Colitis). Die Behandlung ist dann sofort abzubrechen.

Wechselwirkungen

Mineralische säurebindende Mittel (wie beispielsweise Algeldrat, Carbaldrat, Magaldrat, Magnesiumtrisilikat, Magnesiumhydroxid, Natriumhydrogencarbonat) sollten nicht zusammen mit Azithromycin gegeben werden. Sie senken die Blutkonzentration des Wirkstoffs und machen ihn weniger wirksam. Solche säurebindenden Mittel sollten daher nur in einem zeitlichen Abstand von zwei bis drei Stunden eingenommen werden.

Bei gleichzeitiger Anwendung von Azithromycin mit Wirkstoffen aus der Gruppe der Mutterkorn-Alkaloide wie Ergotamin oder Dihydroergotamin (gegen Migräne und Parkinson-Krankheit) mit Azithromycin kann eine gefäßverengende Wirkung mit Durchblutungsstörungen besonders an Fingern und Zehen haben. Sicherheitshalber sollte deshalb auf eine gleichzeitige Gabe verzichtet werden.

Bei Personen mit Tuberkulose oder einer speziellen Lungenentzündung in Folge von AIDS werden manchmal gleichzeitig Azithromycin und das Antibiotikum Rifabutin eingesetzt. Hier besteht die Gefahr einer Blutbildveränderung (Mangel an so genannten "Neutrophilen"-Zellen).

Azithromycin erhöht die Blutkonzentration der Virus-Mittel Zidovudin und Didanosin, die gegen die HIV-Infektion eingesetzt werden. Möglicherweise verstärkt dies die Wirkung solcher Wirkstoffe.

Zusammen mit Azithromycin kommt es bei der Gabe des Herzglykosids Digoxin zu einem verzögerten Abbau desselben im Darm. Somit können die Blutkonzentrationen an Digoxin ansteigen und vermehrt Nebenwirkungen auftreten, was eine Dosisverminderung durch den Arzt nötig macht. Gleiches gilt für die gleichzeitige Gabe von Azithromycin und dem Asthma-Mittel Theophyllin (sowie dessen chemischen Verwandten). Bei Blutverdünnungsmitteln vom Cumarin-Typ (wie Warfarin und

Azithromycin verstärkt die Wirkung von Ciclosporin, das gegen Organabstoßung nach Verpflanzungen eingesetzt wird. Falls eine gleichzeitige Verabreichung dieser Medikamente notwendig ist, sollte der Arzt den Patienten sorgfältig überwachten und die Ciclosporin-Dosis entsprechend anpassen.

Bakterien, gegen die schon Erythromycin sowie Lincomycin und Clindamycin unwirksam sind, sind meist auch gegen Azithromycin resistent. Daher sollte keine gleichzeitige Gabe von mehreren Präparaten aus dieser Substanzgruppe erfolgen.

Gegenanzeigen

Bei einer Überempfindlichkeit gegen Azithromycin und Erythromycin, gegen andere Makrolid-Antibiotika oder Ketolid-Antibiotika darf der Wirkstoff nicht angewendet werden. Gleiches gilt für Infektionen durch Bakterien, die sich schon gegen mehrere andere Antibiotika (besonders Erythromycin und Methicillin) als unempfindlich (multiresistent) erwiesen haben.

Bei Leberfunktionsstörungen oder hochgradigen Nierenfunktionsstörungen (Kreatinin-Clearance unter 40 Milliliter pro Minute) sollte Azithromycin nicht angewendet werden. Es besteht die Gefahr einer verzögerten Ausscheidung und damit einer Überdosierung.

Azithromycin kann möglicherweise Herzrhythmusstörungen auslösen. Herzpatienten sind daher während der Anwendung des Wirkstoffs sorgfältig zu überwachen.

Wie alle Antibiotika zerstört Azithromycin die natürliche Darmflora. Daher besteht bei der Anwendung und bis zu zwei Monate danach die Gefahr einer schweren Durchfallerkrankung. Tritt also Durchfall auf, ist sofort der Arzt zu verständigen.

Was müssen Sie bei Schwangerschaft und Stillzeit beachten?

Azithromycin sollte während der Schwangerschaft nur nach Rücksprache mit dem Arzt eingesetzt werden, da die Unbedenklichkeit einer Anwendung von Azithromycin in dieser Zeit noch nicht nachgewiesen wurde.

Es ist bekannt, dass Azithromycin in die Muttermilch und so in den Säugling übergeht. Bei diesem kann es so zu einer Störung der Darmflora kommen, die zu Durchfall oder einer Darmentzündung durch Sproßpilzbesiedelung führen kann. Außerdem besteht die Möglichkeit einer Sensibilisierung des Säuglings, das heißt, bei einem späteren Kontakt mit Azithromycin könnte es zu einer allergischen Reaktion kommen. Aus diesen Gründen sollte der Wirkstoff auch während der Stillzeit nur nach Rücksprache mit dem behandelnden Arzt angewendet werden.

Was ist bei Kindern zu berücksichtigen?

Kinder dürfen Azithromycin zur Behandlung von akuten Infektionen einnehmen. Die vorbeugende Behandlung von Kindern und Jugendlichen mit einer Immunschwäche ist dagegen nicht erlaubt.

Bei Kindern mit weniger als 45 Kilogramm Körpergewicht sollte der Wirkstoff nur als Suspension (zum Trinken) verabreicht werden.

Warnhinweise

  • Nebenwirkungen des Medikaments können die Fähigkeit zum Autofahren und zur Maschinenbedienung beeinträchtigen.
  • Um Herzrhythmusstörungen rechtzeitig vorzubeugen, sind regelmäßige ärztliche Kontrollen der Blut-Kaliumkonzentration erforderlich.
  • Bei Auftreten starker Durchfälle während und nach der Einnahme des Medikaments ist sofort ein Arzt aufzusuchen.
  • Das Medikament enthält Lactose (Milchzucker), die von manchen Patienten schlecht vertragen wird.

Arzneimittel können allergische Reaktionen auslösen. Anzeichen hierfür können sein: Hautrötung, Schnupfen, Juckreiz, Schleimhautschwellung, Jucken und Rötung der Augen, Verengung der Atemwege (Asthma). In seltenen Fällen kann es zum allergischen Schock mit Bewusstlosigkeit kommen.

Sollten Sie Anzeichen einer allergischen Reaktion wahrnehmen, so informieren Sie umgehend einen Arzt.

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